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Sprechende Steine Der Finder Die Entstehung Das Heilig-Haus

Die Entstehung


Pfarrer Julius Hügel kam in seinem Urlaub oft nach Fließ bei Landeck in Tirol (Österreich). Bei einer Wanderung fand er dort eines Tages auf dem Weg einen schwarzen Stein mit weißen Runen. Ein Blick genügte und er sah in ihm das Portrait des deutschen Kanzlers Adenauer. Auch der Pensionsbesitzer, bei dem Pfarrer Hügel wohnte, erkannte im Stein Adenauer.
Dieser „Zufall“ beschäftigte Julius Hügel sehr und führte zum Beginn eines faszinierenden Hobbys. Es fanden sich vor allem dort, im oberen Inntal, aber auch in anderen Gegenden in den folgenden Jahrzehnten zahlreiche Steine, die Portraits zeigten. Viele davon verschenkte Pfarrer Hügel. Um eine Erinnerung an die Steine zu behalten, fotografierte er sie.
Er behielt nun auch Steine und es entstand eine schöne Sammlung. Im Herbst 1996 stieß er auf ein besonders günstiges Angebot für Großfotos und war beeindruckt von der Wirkung seiner Steine. In Postergröße bringen die Bilder die Portraits besonders eindrucksvoll zur Geltung. Er organisierte daraufhin mehrere Ausstellungen an verschiedenen Orten. Die Resonanz war groß.
Erst Monate nach einem tragischen Todesfall in seiner Familie im Februar 2000 kam Pfarrer Hügel der Gedanke an ein Museum zur Ausstellung der Original-Steine und Fotos. Julius Hügel stellte die einzigartige, kostbare
Sammlung zu Serien mit bestimmten Themen zusammen. Nach umfangreichen Umbauarbeiten konnte im Oktober 2000 ein kleines Steine-Museum in seinem Elternhaus, Herderstraße 10 in Ravenstein-Oberwittstadt, eingeweiht werden.
Das hohe Alter von Julius Hügel legte den Gedanken nahe, das Lebenswerk des Künstlers in neue Hände zu geben. Im Jahr 2003 gründete er einen als gemeinnützig anerkannten Verein. Die Mitglieder des „Museum der sprechenden Steine e.V.“ kümmern sich um den Erhalt der Steine-Sammlung und machen diese außergewöhnlichen Natur-Kunstwerke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
2004 schlug die Stadt Ravenstein vor, das Steine-Museum künftig im denkmalgeschützten Heilig-Haus in der Herderstraße 19 unterzubringen.

 

 

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